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Maler/in und Lackierer/in

Was macht man in diesem Beruf?

In diesem Beruf werden Gebäude im Innen- und Außenbereich geschützt und gestaltet. Bauteile aus Holz und Metall – wie Fenster, Türen, Fassaden, Balkone oder Verkleidungen – werden mit Beschichtungen und Anstrichen behandelt, um sie langfristig zu erhalten und optisch aufzuwerten.

Durch den gezielten Einsatz von Farben, Tapeten und dekorativen Techniken erhalten Innenräume und Fassaden ein individuelles Erscheinungsbild und tragen zur Atmosphäre sowie zur Gestaltung des Ortsbildes bei.

Zu den Aufgaben gehören außerdem Lackierarbeiten an Metalloberflächen, die Gestaltung von Beschriftungen sowie Dämm- und Trockenbauarbeiten. Im Bereich der Denkmalpflege werden Untergründe geprüft, fachgerecht vorbereitet und Materialien sowie Farben an bestehende Strukturen angepasst.

Der Farbauftrag erfolgt mit verschiedenen Techniken – etwa mit Pinsel, Rolle oder Spritzgerät – stets unter Berücksichtigung fachlicher Standards.

Die Tätigkeiten umfassen auch die Planung, Koordination und Dokumentation der Arbeit, die Berechnung von Material- und Zeitaufwand sowie die Sicherstellung einer hohen Ausführungsqualität. Die Arbeit erfolgt eigenständig oder im Team und orientiert sich an den Anforderungen der Kundschaft.

Schlüsselkompetenzen:

  • Farbgestaltung und Oberflächenbehandlung im Innen- und Außenbereich
  • Lackier-, Dämm- und Trockenbauarbeiten
  • Restaurierung und Denkmalpflege
  • Präzision, Farbgefühl und ästhetisches Verständnis
  • Organisation, Teamarbeit und Kundenorientierung

Arbeitsumfeld:

Tätigkeiten finden im Handwerk, in Bauunternehmen, in Restaurierungsbetrieben oder in spezialisierten Fachbetrieben statt – sowohl in Innenräumen als auch im Freien.

Ausbildung:

  • Dauer: 4 Jahre duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule)
  • Schule: Landesberufsschule Schlanders

Aufstiegsmöglichkeiten:

  • Matura über die Lehre: berufsbegleitend in 2 Jahren
  • Weiterbildung und Spezialisierung